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<pre>Die Erfahrungen der Vorsaison lassen darauf hoffen, dass das Rennen um den Klassenerhalt erneut bis zum letzten Atemzug spannend bleibt — damals hatten am 3Spieltag gleich sechs gefährdete Teams für den dramatischsten Überlebenskampf der Bundesliga-Geschichte gesorgt.  <p> Wenig überraschend juckt das die Bayern keinen Meter, die das letzte Gastspiel beim BVB mit 4:0 gewannen. Unter der Woche gewannen sie gegen PSG auch ihr siebtes Pflichtspiel in Folge. In keiner dieser letzten sieben Partien gab es ein Gegentor. Selbst stellen die Münchner mit 36 Toren nach elf BL-Spieltagen die mit Abstand beste Offensive der Bundesliga.  <p>  Dortmund nach dem Derby-Sieg gegen Schalke, Â© Anke Waelischmiller / dpa Picture Alliance / picturedesk.com <p> St. Pauli sammelte beim 1:1 gegen Leverkusen einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Mit acht Punkten Vorsprung auf Rang 16 ist der Klassenerhalt zum Greifen nahe. Ihr bislang letztes Auswärtsmatch bei Mitaufsteiger Kiel haben die Kiezkicker mit 2:1 gewonnen. Es war ihr bereits fünfter Auswärtsdreier in dieser Spielzeit. Das ist gleichzeitig neuer Vereinsrekord im Oberhaus. <p>  Nach dem „Absturz“ auf den achten Tabellenplatz könnte so mancher Augsburger aber sogar ein bisschen erleichtert sein, dass sich das in den Medien zunehmend zu vernehmende Geraune von einer möglichen Europa-League-Teilnahme zunächst einmal wieder erledigt hat.  </pre>


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<pre>Ausgerechnet eines der potentiell spannendsten Spiele der Hinrunde hat die Bundesliga mitten in einer englischen Woche versteckt: Wenn am Dienstag der deutsche Vizemeister beim Titelverteidiger gastiert, scheint dann schließlich selbst der große FC Bayern ausnahmsweise einmal richtig gefordert zu werden.  <p> Daran ändert auch jene Tatsache nichts, dass die Münchener von ihren jüngsten zehn Liga-Gastspielen im Signal Iduna Park nur drei für sich entscheiden konnten. Demgegenüber stehen über denselben Zeitraum hinweg nämlich auch nur drei Dortmunder Heimsiege. Vier weitere Partien endeten remis.  <p>  Als Paradebeispiel könnte dann das 2:2 zu Hause gegen Werder Bremen dienen, bei dem selbst eine komfortable 2:0-Führung nicht reichte, um drei Punkte einzufahren. <p> Dortmund hat seine letzten vier Heimspiele gegen Gladbach gewonnen. Die Ergebnisse: 6:1, 4:1, 4:0 und 1:0. <p>  „Kein Spiel war bisher so schlecht. Was wir gezeigt haben, war völlig emotionslos, völlig leidenschaftslos. Die Basistugenden haben gefehlt.“  </pre> 


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<pre> Im Kampf um einen Platz in der Champions League zählt nach wie vor jeder Punkt. Zwar hat sich der BVB durch den Erfolg über Frankfurt einen kleinen Vorsprung verschafft, doch die Abstände sind weiterhin sehr knapp. Jeder Punktverlust kann ein Abrutschen nach sich ziehen.  <p> „Ich glaube nicht, dass es irgendwann einen Zeitpunkt gibt, an dem ich etwas anderes sage, als dass wir das nächste Spiel gewinnen wollen.“  <p>  Dessen ungeachtet lehnen wir uns mit der Annahme sicherlich nicht zu weit aus dem Fenster, dass der beflügelnde Einfluss des kleinen Laufs auch seine Grenzen hat: Den Wettfreunden mangelt es in jedem Falle an der notwendigen Phantasie, um den Lilien nun auch in München etwas zuzutrauen. <p>  Bei den zu jenem Zeitpunkt noch sieglosen Schanzern lieferte der haushohe Favorit eine indiskutable erste Halbzeit ab — folglich lagen die Oberbayern im Verlauf der Partie gleich mehrfach mit einem Vorsprung von zwei Toren in Front. <p>  Nach sieben Dreipunkter in Folge mussten sich die Bayern in Leverkusen mit 1:3 geschlagen geben.  </pre>


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<pre> Der neue Borussia-Trainer weiß, was ihn und seine Mannschaft erwartet. „Hoffenheim ist gefährlich in der Offensive. Wir haben im Laufe des Spiels in Mainz gesehen, dass wir mehr Ruhe hatten. Irgendwann hat es Räume gegeben, ich hoffe, das setzt sich gegen Hoffenheim fort“, gab sich Stöger optimistisch.  <p> Nach zuvor schier endlosen 717 torlosen Minuten schritt die norddeutsche Offensive zuletzt gegen Dortmund, Hoffenheim und Werder jeweils gleich doppelt zur Tat — die hier erzielten sechs Treffer ließen die zwei Törchen aus den ersten neun Partien natürlich ziemlich alt aussehen.   <p> Mit zehn bzw. elf Scorer-Punkte machte sich das österreichisch-isländische Gespann maßgeblich um die torhungrigste Vorrunde der Vereinsgeschichte verdient; nie zuvor hatte eine Augsburger Mannschaft nach 14 Spieltagen bereits 21 Buden vorzuweisen. <p>  Das wird gegen RB Leipzig besser werden müssen, will man mit einem Heimsieg in die neue Bundesliga-Saison starten. So wie es den Borussen beispielsweise die letzten beide Male gelungen ist.  <p> Dieser fast schon historisch anmutende Erfolg ist nicht zuletzt deshalb bemerkenswert, weil sich das torlose Remis ausgesprochen gut in die durchwachsene Heim-Bilanz zu fügen schien: Lediglich in fünf der 17 absolvierten Heimspiele brachte der FC einen vollen Dreier unter Dach und Fach.  </pre>


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<pre> Aber den vielen vergebenen Chancen trauerten sie schon nach. „Wir hätten vier bis fünf Tore machen können und müssen, bei den vielen Chancen, die wir hatten, auch fähig sein, ein zweites oder drittes Tor zu schießen“, trauerte Akanji den vielen Torchancen nach.  <p> Dass die Buchmacher darüber hinaus auch den FC Ingolstadt nach wie vor auf der Abstiegs-Rechnung haben, muss die Oberbayern nicht weiter bekümmern: Wenngleich auch die Schanzer demnächst vermutlich etwas seltener gewinnen, mischt das Team nach unserer Überzeugung im kommenden Jahr noch immer in der Bundesliga mit.  <p>  Mit einem glatten 4:1-Erfolg in Leipzig haben die Leverkusener am Montagabend in beeindruckender Manier die Champions-League-Startplätze geentert. Mit der Frankfurter Eintracht kann die Werkself am Sonnabend gleich auch noch den nächsten Mitbewerber um die Königsklasse deklassieren. <p>  Eine große Schwächung, vor allem in Hinblick auf die kommende Dreifach-Belastung mit DFB-Pokal, Bundesliga und Champions League-Play-off. Es wird sehr schwer werden, den routinierten Abwehr-Chef zu ersetzen. Gegen die Italiener machten Kyriakos Papadopoulos und Jonathan Tah eine gute Figur, doch ob das eine Dauerlösung sein kann, muss noch abgewartet werden. Als möglicher weiterer Defensivspieler wäre Neuverpflichtung Andre Ramalho denkbar.  <p> Zumindest die Wettanbieter hegen da so ihre Zweifel. Mit Blick auf Leipziger Meisterquoten jenseits der 10,0-Marke müsste es ihrer Meinung nach schon mit dem Teufel zugehen, wenn RB — als erst zweiter Aufsteiger nach dem FC Kaiserslautern (1998) — die Schale holt.  </pre>


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